Unsere Projekte 2003

 

 

Liebe Freunde,

 

gesund und zufrieden sind wir von Burkina Faso zurückgekehrt. Unsere Rundreise war in mehrfacher Hinsicht „recht heiß“. Einerseits führte sie in die Sahelzone bis nach Gorom-Gorom, wo über 42° C gemessen wurden - andererseits wurden wir von bewaffneten Straßenräubern überfallen.

Bei den Einweihungsfeiern betonen wir immer „Geld allein macht nicht glücklich“ - die Banditen aber werden über die 1.000 Euro, um die sie uns „erleichtert“ haben, recht glücklich gewesen sein! Sie haben aber niemanden ernsthaft verletzt und auch unsere teure Fotoausrüstung nicht angetastet. Mittlerweile haben wir uns alle von dem Schock erholt und planen bereits die nächste Rundreise.

 

Mit einem alten Toyota-Bus besuchten wir mit 12 Personen 17 Dörfer, in denen wir Schulprojekte durchgeführt haben bzw. durchführen wollen. Unsere Projekte sind für die Dörfer kein „anonymes“ Geschenk, sondern unsere afrikanischen Freunde können mit den Schulbauten Menschen und Gesichter verbinden. Sie können uns ihre Dankbarkeit zeigen und wir können ihre Gastfreundschaft genießen. Die Bevölkerung weiß, dass wir wiederkommen werden, und hält die Gebäude in Ordnung.


Unsere Rundreise ist immer ein großes Erlebnis. Ich darf deshalb auf den ausführlichen Reisebericht von Erika Froning und Gisela Willems-Liening verweisen, in dem auch ihre persönlichen Eindrücke deutlich werden.

Wir konnten im Jahre 2003 für 553.443 Euro Entwicklungshilfeprojekte in Burkina Faso durchführen - dies war gegenüber dem Jahr 2002 eine Steigerung von über 204.000 Euro bzw. um 58 %.

Ende Juli haben wir erfahren, dass beim Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Bonn noch nicht alle für dieses Jahr verfügbaren Gelder abgerufen worden waren. Wir wurden ermutigt, einen Erweiterungsantrag zu stellen. Dies taten wir auch „blitzartig“ am 1. August, denn bei uns werden viele Projekte beantragt, die wir aus finanziellen Gründen nicht durchführen können. Wir beantragten Zuschüsse für ein Collège mit Verwaltungsgebäude, 4 Lehrerhäuser und Brunnen in Kayan, für eine Grundschule mit 2 Lehrerhäusern und einem Brunnen in N’Dorola und einen Allrad für unseren Repräsentanten, damit er die zahlreichen Schulen in den unzugänglichen Dörfern besuchen kann.

Als wir mit Anselm Sanou und seiner Frau Marie Thérèse dem Ministerium am Dienstag, den 12.8., einen Besuch abstatteten, um unseren Repräsentanten dem neuen Sachbearbeiter vorzustellen, wurde uns zu unserer großen Überraschung ein Bewilligungsbescheid über einen  zusätzlichen Zuschuss von 101.400 Euro übergeben. Insgesamt erhielten wir einen Zuschuss von 413.400 Euro und dafür sind wir sehr dankbar. Das BMZ schätzt unsere Arbeit besonders, weil wir von der einheimischen Bevölkerung verlangen, Sand und Steine zu sammeln und Handlangerdienste zu leisten sowie Gelder für die Unterhaltung der Brunnen und der Solarbeleuchtung regelmäßig einzusammeln.

Wir möchten uns bei unseren Spendern und bei den Damen und Herren im BMZ für das entgegengebrachte Vertrauen ganz herzlich bedanken. Die hohen Zuschüsse motivieren uns, uns noch mehr zu engagieren.

Von vielen Freunden und Firmen erhalten wir regelmäßig Einzelspenden, die wir nicht im einzelnen aufführen wollen. Einige haben auf Geburtstagsgeschenke verzichtet und stattdessen eine Spende an unseren Verein erbeten. Aber wir werden zunehmend auch von Gemeinschaften und Einrichtungen unterstützt. Die Sportveranstaltung des Restaurants „Der Teller“ erbrachte einen Erlös von über 5.000 Euro. Die Realschule Schleiden stellte uns 1.000 Euro zur Verfügung und die evangelischen Kirchengemeinden Gerolstein und Obrigheim überwiesen uns Sonderkollekten.

Wir freuen uns über jeden gespendeten Euro. Im Regelfall brauchen wir für den Neubau einer Schule nur 25 % der Kosten aufzubringen. 75 % der Kosten trägt das BMZ. So „vervierfacht“ sich jeder von Euch gespendete Euro und nur so können wir so viele Projekte verwirklichen.

Wir werden dieses Jahr 3 Hauptschulen, 9 Grundschulen und 26 Lehrerhäuser bauen und 9 Brunnen bohren. Wenn alle 39 neu gebauten Klassen belegt sind, werden wir im Jahre 2003 für rund 2.300 Kinder dauerhaft neue Schulplätze zur Verfügung stellen. Die einzelnen Projekte sind auf der letzten Seite dieses Berichtes genau aufgelistet.

Wenn wir im Jahr 2004 wieder Zuschüsse vom Bundesministerium bekommen, wollen wir folgende Projekte durchführen:

1)        Hauptschule Lanfièra, Verwaltungstrakt, 4 Lehrerhäuser, Brunnen (BMZ)                       69.948 Euro

2)        Hauptschule Toéni, Verwaltungstrakt, 4 Lehrerhäuser, Brunnen (BMZ)                           63.048 Euro

3)        Hauptschule Faranama, Verwaltungstrakt, 4 Lehrerhäuser, Brunnen (BMZ)                    69.948 Euro

4)        Hauptschule Dialgay, Verwaltungstrakt, 5 Lehrerhäuser, Brunnen (BMZ)                        75.648 Euro

5)        Hauptschule Yéguéresso incl. Einrichtung (BMZ)                                                         27.488 Euro

6)        Hauptschule Sidéradougou ohne Einrichtung mit Solarbeleuchtung (BMZ)                      23.200 Euro

7)        Grundschule Tien, 2 Lehrerhäuser (BMZ)                                                                    31.978 Euro

8)        Grundschule Wéré, 2 Lehrerhäuser (BMZ)                                                                   31.978 Euro

9)        Grundschule Kokoroba, 2 Lehrerhäuser, Brunnen, Solarbeleuchtung (BMZ)                    40.078 Euro

10)    Grundschule Meno-Diantio, 2 Lehrerhäuser, Brunnen (BMZ)                                         38.878 Euro

11)    Grundschule Soro, 2 Lehrerhäuser, Brunnen (BMZ)                                                      38.878 Euro

12)    Grundschule Somdé, 2 Lehrerhäuser (BMZ)                                                                31.978 Euro

13)    Projektüberwachung, Auslagenersatz Koordinator/Bauingenieurin (BMZ)                         5.002 Euro
Projekte mit dem (BMZ) insgesamt                                                                           548.054 Euro

14)    Schulausstattung Mädchen                                                                                         9.000 Euro

15)    Unterhaltung Krankenstation 732 EUR, Frauenförderzentrum 1.525 EUR                         2.257 Euro

16)    AMPO Waisenheim 6.000 EUR, 25 Bänke Rondo 1.105 EUR                                        7.105 Euro

17)    Foyer Sainte Monique, Internat der Ordensschwester Véronique                                     5.500 Euro
                                                                  Projekte insgesamt:                              571.916 Euro
                                                                - beantragter Zuschuss BMZ:                 - 427.482 Euro
                                                                  2004 aufzubringende Spenden:          144.434 Euro

 

 

Wir sind der Auffassung, dass eine Entwicklung dieses Kontinents nur möglich ist, wenn die Bevölkerung lernt, sich selbst zu engagieren, zu organisieren und Rücklagen anzulegen. Wir sehen nicht ein, dass nur wir in Deutschland für die Projekte arbeiten. Wir haben daher alle Dörfer aufgefordert, bis zum 15. Januar 2004 jeweils genug Sand und Steine für das Gesamtprojekt zu sammeln. Wir haben schon jetzt festgelegt, in welchen anderen Orten wir Schulen bauen werden, wenn die vorgesehenen Orte wegen Untätigkeit ausfallen sollten.

 

Mit der Durchführung unserer Projekte sind wir weitgehend zufrieden. Die meisten Schulen und Lehrerhäuser waren fertiggestellt und der Staat hatte fristgemäß die Lehrer geschickt.

 

Probleme gab es in Arbadébéré und Bossey in der Sahelzone. Die Bevölkerung hatte Schwierigkeiten, sich zu organisieren und die Menge der zum Schulbau erforderlichen Sand und Steine richtig einzuschätzen. Da die Regenzeit sehr früh begann und es erfreulicherweise sehr viel regnete, konnten die Baumaterialien nicht mehr rechtzeitig mit LKWs an die Baustelle gebracht werden. Zum Teil wurden sie mit Eselskarren von der nächsten befahrbaren Straße in das 10 km entfernt liegende Dorf transportiert. So kam es, dass die Gebäude in Arbadébéré bei unserer Ankunft fertig verputzt waren, aber überall die Aluminiumdächer fehlten. Wir waren sehr glücklich, dass es in der Nacht, in der wir dort übernachteten, nicht regnete, denn dann hätten wir ein großes Problem bekommen. Wir haben alles jedoch gelassen hingenommen, denn trotz fehlender Dächer hatten sich 216 Kinder für die 1. Klasse angemeldet. Wenn in einem Ort, wo bisher noch kein Kind zur Schule ging, eine neue Schule errichtet wird, versuchen noch alle Kinder zwischen 6 - 8 Jahren einen Schulplatz zu bekommen. Die Schulverwaltung hat phantastisch reagiert und sofort 3 Lehrer gleichzeitig nach Arbadébéré gesandt, die die 216 Kinder im Freien unterrichteten. Wie die Sache nächstes Jahr weitergehen soll, wenn wieder neue Kinder eingeschult werden wollen, vermag noch niemand zu sagen. Da wir nur 3 Klassen gebaut haben, könnte eigentlich die nächste Einschulung erst wieder in 6 Jahren erfolgen. In Burkina Faso geht man nämlich -wie in Frankreich- 6 Jahre in die Grundschule.

In den kleinen Dörfern werden im Regelfall nur 3 Klassen gebaut und nur jedes 2. Jahr erfolgt eine Einschulung. Wenn ein Kind nicht versetzt wird, muss es demgemäss gleich 2 Klassen zurück. Lehrer haben einen Anspruch auf eine Dienstwohnung. Wir bauen aber für jede dreiklassige Grundschule nur noch zwei Lehrerhäuser. Die jeweilige Dorfbevölkerung muss sich verpflichten, das 3. Lehrerhaus, das erst vier Jahre später beim Eintreffen des 3. Lehrers benötigt wird, selbst zu finanzieren. Sie haben genug Zeit sich darauf vorzubereiten und Gelder einzusammeln.

 

In größeren Dörfern werden 6 Klassen gebaut, sodass jedes Jahr eine Einschulung erfolgen kann. Deshalb gehen wir davon aus, dass wir in Arbadébéré im Jahre 2005 drei weitere Klassen und 2 weitere Lehrerhäuser finanzieren müssen.

 

Bossey liegt 20 km von der nächsten befahrbaren Straße entfernt und war auch mit Eselskarren kaum mehr zu erreichen. Obwohl der Schulbau gerade erst angefangen hatte, war ein Lehrer im Dorf und unterrichtete die 116 neuen Schulanfänger im Freien. Wir selbst schliefen in einer noch nicht eröffneten Krankenstation.

 

Die Projekte N’Dorola und Kayan sind natürlich ebenfalls noch nicht fertig, da die Gelder dafür erst im August bewilligt worden waren. Sie sorgen nun für eine ganzjährige Auslastung unserer Bauunternehmer.

 

Wir bohren dieses Jahr 9 Brunnen. Bisher gab es 2 Fehlbohrungen und jede Fehlbohrung kostet uns 762 Euro. Wenn wir in der Nähe einer Schule kein Wasser finden, bohren wir an einer anderen Stelle im Dorf und bezahlen der Schule einen Handkarren mit einem Wasserfass, damit die Kinder vor Schulbeginn Wasser heranschleppen können. Die gesamte Dorfbevölkerung profitiert von dem Brunnen, denn einwandfreies Trinkwasser ist ein ganz wichtiger Betrag für die Gesundheitsvorsorge.

 

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass in all unseren Grundschulen fast genauso viele Mädchen wie Jungen unterrichtet werden. Es zahlt sich aus, dass wir für Mädchen in den ersten 4 Grundschuljahren die Schulmaterialien bezahlen.
In den Hauptschulen gibt es jedoch bedeutend mehr Jungen - es dauert seine Zeit, bis sich die höhere Anzahl der Mädchen auch in den Hauptschulen wiederspiegelt. In Burkina Faso werden nur wenige neue Hauptschulen gebaut, da diese doppelt so teuer wie Grundschulen sind. In den letzten Jahren wurden 50 % aller neu eröffneten Hauptschulen von unserem Verein finanziert. Die Kinder gehen 6 Jahre lang in die Grundschule und werden im Alter von ca. 12 Jahren entlassen. Mit einer solchen Ausbildung können sie keinen anspruchsvollen Beruf ergreifen und zur Entwicklung des Landes beitragen. Wir sind glücklich darüber, dass wir vom BMZ volle Unterstützung beim Bau von Hauptschulen (Collèges) erhalten. Die Hauptschule dauert 4 Jahre und den 13 - 17 jährigen Schülern kann man das Problem der Übervölkerung und die Umweltprobleme nahe bringen und erläutern. Es ist klar erwiesen, dass Personen mit Schulbildung weniger Kinder haben. In Burkina Faso bekommt jede Frau durchschnittlich 6,8 Kinder und 49 % der Gesamtbevölkerung sind unter 15 Jahre alt!!!

Ohne eine Schulbildung bekommt man das Bevölkerungsproblem nicht in Griff und ohne Reduzierung der Geburtenrate wird es keine Entwicklung und keinen Fortschritt geben, da die Landwirtschaft die Menschen nicht mehr ernähren kann. Wegen der Unruhen an der Elfenbeinküste sind viele Burkinabè, die dort gearbeitet und gewohnt haben, nach Burkina zurückgekehrt und die soziale Lage hat sich verschlechtert.

Es gibt genug Grundschullehrer, denn sie erhalten nach dem Hauptschulabschluss nur eine  zweijährige Schnellausbildung. Bei allen weiterführenden Schulen herrscht jedoch ein erheblicher Lehrermangel, denn diese Lehrer haben Abitur und studieren an der einzigen Universität des Landes. Wir mussten feststellen, dass in den Eingangsklassen der von uns finanzierten Hauptschulen immer über 100 Kinder eingeschult waren - ein unhaltbarer Zustand!

 

Da es bereits um 18:30 Uhr dunkel wird und es in den Dörfern keinerlei Elektrizität gibt, statten wir jeweils 1 Klassenraum der von uns erbauten Hauptschulen bzw. 6-klassigen Grundschulen mit einer Solarbeleuchtung aus. Die Kinder können dann abends ihre Schulaufgaben machen, die Lehrer den Unterricht besser vorbereiten und es kann eine Alphabetisierung der erwachsenen Bevölkerung erfolgen, denn 80 % sind immer noch Analphabeten. Pro Jahr muss die Bevölkerung 150 Euro für die Instandhaltung der Wasserpumpe und 75 Euro für die Solarbeleuchtung auf ein Rücklagekonto einzahlen, was von uns auch kontrolliert wird. Obwohl es in den Schulgebäuden sehr heiß ist, bauen wir keine Zwischendecken aus Holz ein, denn sie werden schnell von Termiten zerfressen. Stattdessen finanzieren wir um die Schule herum einen Zaun von 1,5 m Höhe und einem Umfang von 50 m  x  50 m. Wir verpflichten Lehrer und Schüler zahlreiche Bäume zu pflanzen, damit die Schule später im Schatten steht und das Kleinklima verbessert wird.

Mich persönlich hat während unserer Rundreise die Dankbarkeit der Bevölkerung und die Begeisterung der zahlreichen Kinder am meisten beeindruckt und zur Weiterarbeit motiviert. Der Raubüberfall wird daran nichts ändern.

Unsere Arbeit wird auch von den staatlichen Behörden immer mehr anerkannt und gewürdigt. Wir haben uns darüber gefreut, dass der Deutsche Botschafter mit seiner Frau und eine Ministerin zur Einweihungsfeier nach Bagré gekommen sind. Zur Eröffnung der Hauptschule Baskouré waren sogar 4 wichtige Staatsminister und der Erzbischof von Koupéla erschienen und ein Bericht wurde in der „Tagesschau“ gesendet.

Unser Repräsentant Anselm Sanou arbeitet als Ausbilder für landwirtschaftliche Berater am Landwirtschaftsministerium. Er wird nunmehr für die Tage, an denen er unsere Projekte besucht, von seiner Arbeit unter Fortzahlung seines Gehaltes freigestellt. Der vom BMZ  bezuschusste Allrad -ein Toyota Pick-up- wird ihm seine Arbeit im kommenden Jahr wesentlich erleichtern. Wir hatten ihn und seine Familie als Anerkennung für sein langjähriges, großartiges Engagement dieses Jahr (auf Privatkosten) für 1 Monat nach Europa eingeladen und viele waren am 30. August im Pfarrheim, als er und seine Frau Vorträge hielten.

 

Ich persönlich war dieses Jahr zum 11. Mal in Burkina Faso. Jede Fahrt war anders und jede Fahrt hatte ihre eigenen Abenteuer. Es war wieder schön, in einem ganz anderen Kulturkreis einzutauchen, im Freien zu schlafen und den afrikanischen Sternenhimmel zu bewundern. Zum erstenmal bin ich auf einem Kamel geritten und zum erstenmal habe ich festgestellt, dass in bestimmten Gegenden zahlreiche Fledermäuse in den von uns gebauten „Plumpsklos“ leben und abends durch das Loch in der Betonplatte eifrig ein- und ausfliegen. (PS. ich habe mir ein anderes Örtchen gesucht!). Zum 2 x fiel einer Mitreisenden der Reisepass in das „Plumpsklo“ und musste nach Mitternacht mit langen Stöcken aus 2 m Tiefe wieder nach oben befördert werden. Da ein Ort wegen eines tropischen Gewitters mit dem Bus nicht mehr zu erreichen war, hatte ich dass Vergnügen auf dem Rücksitz eines Mopeds durch die Savanne zu schaukeln.

Ich habe mich gefreut, Ina wiederzutreffen, mit der ich vor fast 40 Jahren in Bonn Jura studiert habe. Sie ist die Frau des neuen deutschen Botschafters in Ouagadougou, und Anselm und ich waren bei ihnen persönlich an einem Abend zu Gast. Wir sind dankbar dafür, dass sich die Deutsche Botschaft für unsere Projekte und uns seit vielen Jahren engagiert und beim Außenministerium wegen des Überfalls interveniert hat.

 

Wir werden auch nächstes Jahr vom 16. - 31. Oktober wieder mit einer Gruppe nach Burkina Faso fliegen. Wer mitfliegen will, sich durch diesen Bericht nicht abschrecken lässt und sich körperlich und psychisch fit fühlt, kann gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Er sollte sich jedoch bis zum Jahresende bei uns melden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

 

Alle Interessierten laden wir schon jetzt zu einem Diaabend am Freitag, den 27. Februar 2004, um 20:00 Uhr in das Pfarrheim Hillesheim ein. Um 19:00 Uhr findet dort auch die Mitgliederversammlung unseres Vereins statt, zu der ich hiermit einlade.

 

Diejenigen, die eine E-Mail Adresse haben und regelmäßig über unsere Arbeit unterrichtet werden wollen, mögen sie uns bekannt geben, denn wir übermitteln per E-Mail kostengünstig Zwischenberichte. Diejenigen, die keine E-Mails mehr von uns haben wollen, mögen uns dies ebenfalls kurz mitteilen.

 

Danken möchten wir hiermit unseren zahlreichen afrikanischen Freunden, die sich für unsere Projekte tatkräftig eingesetzt und ihre Dorfbevölkerung jeweils mobilisiert haben.

 

Unser größter Dank gilt aber unseren zahlreichen großzügigen Spendern, die uns die Realisierung solch zahlreicher Projekte ermöglichten und uns hoffentlich weiterhin unterstützen.

 

Es grüßt Euch             

 

 

Charly Simonis